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Industrie 4.0 – mit Neuro-Führungsstrategien erfolgreich

Flexibel und agil sein, mit ständigem Wandel und Unsicherheit leben, damit umgehen, dass unser Wissen schneller veraltet, als wir es erworben haben – das wird schon heute von uns erwartet und durch die mit den Begriffen Arbeit oder Industrie 4.0 gemeinte Digitalisierung wird dies rasant zunehmen. Das löst (zum Teil unbewusst) massive Ängste aus. Angst führt in unserem Gehirn zu einem erhöhten Sicherheits- und Bindungsbedürfnis. Kurz: die bloße Ankündigung von Veränderung blockiert die Veränderungsfähigkeit. Ein Teufelskreis.

Von Führungskräften wird erwartet, diesen zu durchbrechen, mit gutem Beispiel voran zu gehen und die Mitarbeitenden auf die neue Zeit vorzubereiten. Bisher gelingt das kaum – Studien zeigen Jahr für Jahr wieder: 80 % aller Veränderungsprozesse scheitern. Unternehmen sind, das zeigt unsere Arbeit als Begleiter von Changeprozessen, oft (noch) nicht gut aufgestellt, um eine so umfangreiche Veränderung erfolgreich zu gestalten.

Ein Grund ist, dass Führungskräfte den Hebel häufig an der falschen Stelle ansetzen. Die Erkenntnisse der Gehirnforschung praktisch angewendet, können uns dabei helfen, die richtige Stelle zu finden. Sie zeigen, wie die bewussten und unbewussten Bedürfnisse vom Veränderungshindernis zum Veränderungsmotor werden können. Wenn z. B. das Belohnungssystem aktiviert wird, fühlen wir uns leistungsfähig und motiviert. Wenn nicht, sind wir verunsichert und demotiviert. Je nach Grad der Aktivierung löst das System im Unterbewusstsein Gedankenprozesse und Verhaltensweisen aus, die wir uns im Nachhinein rational begründen. Diese Begründung hat jedoch häufig wenig mit den wirklichen Auslösern zu tun. Nähmen wir diese zum Anlass für Änderungen, würden wir nur die Symptome, nicht aber das Problem beheben. Wir müssen stattdessen die „legalen Drogen“ im Gehirn, wie Serotonin, Dopamin und Oxytocin nutzen, die für mehr Motivation, Selbstwirksamkeit und Veränderungsbereitschaft sorgen.

Für den Weg in die Arbeitswelt 4.0 sind Neuro-Führungsstrategien also die Schlüsselkompetenz.

Das Seminar KIN-Expert Seminar „Botschaften ins Ziel bringen – Neuro – Kommunikationswerkstatt“ am 24./25. November 2018 berücksichtigt dieses Wissen.
Es vermittelt einfache, alltagstaugliche und sofort anwendbare Methoden auf der Basis neuster Neurowissenschaftlicher Erkenntnisse, um in kurzer Zeit wirkungsvoll zu überzeugen und Gesprächspartner für sich und die eigenen Ideen zu gewinnen. Dafür werden die Entscheidungsprogramme im Kopf der Zuhörer genutzt und dadurch in Sekundenschnelle eine überzeugende – in der Sprache der Neurowissenschaft motivierende und belohnende – Botschaft zu generieren.

Die Referentin des Seminars, Frau Sonneborn (mehrwerte GmbH), steht Ihnen bei Fragen gerne zur Seite.

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