Erfolgreiche Abschlussprüfung zum „DGF-Rapsölpanel Nord“

Natives Rapsspeiseöl erfreut sich beim Verbraucher steigender Beliebtheit. Das Produkt ist nicht nur schmackhaft, sondern aufgrund der Fettsäurezusammensetzung auch gesund und wird zudem häufig lokal produziert und vermarktet.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft e.V.  (DGF) hat deshalb verschiedene Initiativen gestartet, um die Qualität auf dem Markt zu prüfen und ein konstant hohes Qualitätsniveau zu erreichen. Zu diesen Initiativen gehört die jährliche Verleihung der DGF-Rapsöl-Medaille für ausgezeichneten Geschmack, der nur mit sorgfältiger Auswahl der Rohstoffe und einwandfreier Produktion zu erreichen ist. Fehler in der Herstellung sind sensorisch durch geschulte Prüfer eindeutig festzustellen.

 

Nach einer zweijährigen Trainingsphase hat nun das am KIN geschulte Panel als eines von zwei weiteren Prüfergruppen der DGF (bisher existiert eine Prüfergruppe am Max-Rubner-Institut in Detmold) die Abschlussprüfung bestanden und darf ab sofort als DGF-Rapsölpanel Nord sensorische Prüfungen nativer Rapsspeiseöle nach den Vorgaben der DGF-Einheitsmethoden vornehmen. Als DGF Panel ist es Teil der Fachgruppe „kaltgepresste Speiseöle“, die damit weiter eine Vorreiterrolle bei der Definition und Überwachung der Qualitätsstandards für native Rapsspeiseöle spielt. Die Prüfergruppe besteht aus Mitarbeitern verschiedener Ölmühlen, die ihre hohe Kompetenz für native Speiseöle in die Panelarbeit einfließen lassen und diese nun auch für die sensorische Bewertung anwenden dürfen.

 

Das DGF-Rapsölpanel Nord wird bereits für die Bewertung von Ölen im Rahmen der DGF-Rapsölmedaille 2012 eingesetzt. Es ist zudem vorgesehen, auch Prüfungen im Auftrag von Herstellern durchzuführen, um deren Qualitätssicherung zu stärken.

 

Für Fragen zur sensorischen Bewertung von Rapsspeiseölen steht Frau Resenhoeft unter 04321/601-95 oder resenhoeft@kin.de gern zur Verfügung.